Unser Behandlungsspektrum

Gesicht

Das Gesicht ist ein Abbild der Seele. — Marcus Tullius Cicero

 

Unser Gesicht spie­gelt Erleb­nisse und Erfah­rungen wider, es prägt unser Erschei­nungs­bild wie kein anderes Körper­teil. Neben der Mimik bestimmt auch die biolo­gi­sche Uhr unser Gesicht. Nach­las­sende Elas­ti­zität, abneh­mende Spei­cher­fä­hig­keit für Wasser, Rück­gang und Absinken des Volu­mens und sogar ein Abbau des knöchernen Skeletts entstehen im Rahmen des Alte­rungs­pro­zesses.

 

Der Wunsch nach einem jugend­li­chen und eben­mä­ßigen Gesicht, das der Selbst­wahr­neh­mung entspricht, ist heute erfüllbar. Hierfür bieten wir unter­schied­liche Behand­lungs­me­thoden, um nach einer voran­ge­henden Unter­su­chung und Analyse durch geeig­nete Verfahren ein opti­males Ergebnis erzielen zu können.

Ober­lid­kor­rektur

Sie fühlen sich fit und ausge­ruht, wirken aber müde und abge­spannt? Ein Problem, das viele Menschen betrifft, weshalb die Korrektur der soge­nannten Schlupflider eine der häufigsten ästhe­ti­schen Opera­tionen ist. Bei ausge­prägten Fällen kann sogar eine mess­bare Einschrän­kung des Gesichts­feldes bestehen, so dass nach entspre­chender Unter­su­chung durch einen Augen­arzt auch eine Über­nahme durch die gesetz­li­chen und privaten Kran­ken­kassen möglich ist.

 

Entschei­dend ist die genaue Planung der Opera­tion, damit Sie ein opti­males Ergebnis errei­chen. Hierzu beraten wir Sie gerne in unserer Sprech­stunde und erstellen gemeinsam einen genauen Behand­lungs­plan. Ebenso erhalten Sie dann eine genaue Kosten­auf­stel­lung.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30 — 60 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie, Dämmer­schlaf oder Narkose möglich

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant, auf Wunsch eine Nacht stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kühlung und Anwen­dung eines spezi­ellen Augen­gels, Fadenzug nach 7 Tagen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 12–14 Tagen

Sport
Sport:

nach 14 Tagen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

viele Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach 6–12 Wochen

Unter­lid­kor­rektur

Mit einer Unter­lid­kor­rektur können Tränen­säcke und Falten effektiv korri­giert werden. Ebenso kann eine erschlaffte Unter­lid­kante wieder gestrafft werden. Hiermit lässt sich eine deut­liche Auffri­schung des Gesichts­aus­dru­ckes errei­chen. Insge­samt ist die Korrektur des Unter­lids anspruchs­voller und erfor­dert eben­falls eine genaue Analyse und Planung der notwen­digen Opera­ti­ons­schritte. Eine Kombi­na­tion mit einer Ober­lid­straf­fung ist dennoch möglich, so dass ein umso posi­ti­verer Effekt erzielt werden kann.

 

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde ausführ­lich und erstellen gemeinsam einen opti­malen Behand­lungs­plan. Für diesen erhalten Sie dann auch eine genaue Aufstel­lung der Kosten.

Behandlung-Dauer
Dauer:

60 — 90 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie, Dämmer­schlaf oder Narkose möglich

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant, auf Wunsch eine Nacht stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kühlung und Anwen­dung eines spezi­ellen Augen­gels, Fadenzug nach 7 Tagen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 12–14 Tagen

Sport
Sport:

nach 14 Tagen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

viele Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach 6–12 Wochen

Augen­lid­re­kon­struk­tion

Durch Verlet­zungen (beispiels­weise auch Verbren­nungen) oder nach Entfer­nung von Haut­tu­moren können an den Augen­li­dern Defekte oder Narben entstehen, die zu einer funk­tio­nellen Einschrän­kung führen. Ein fehlender oder unvoll­stän­diger Lidschluss kann im Laufe der Zeit auch zu einer Schä­di­gung des Auges führen. Hier kann mit den Tech­niken der rekon­struk­tiven Plas­ti­schen Chir­urgie eine Korrektur und Funk­ti­ons­ver­bes­se­rung erfolgen.

 

In den aller­meisten Fällen kann dabei eine Über­nahme der Kosten durch die gesetz­li­chen und privaten Kassen erreicht werden, wenn eine medi­zi­ni­sche Indi­ka­tion vorliegt. Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde zu den Möglich­keiten der rekon­struk­tiven Plas­ti­schen Chir­urgie und erstellen einen Behand­lungs­plan, um eine Wieder­her­stel­lung der Lidfunk­tion und gleich­zeitig ein ästhe­tisch anspre­chendes Ergebnis zu errei­chen.

Behandlung-Dauer
Dauer:

60–180 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie oder Narkose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant, in manchen Fällen 1–2 Nächte stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kühlung und Anwen­dung eines spezi­ellen Augen­gels, Fadenzug nach 7 Tagen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 14–21 Tagen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

viele Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 Monaten

Face­lift

Der natür­liche Alte­rungs­pro­zess des Gesichtes betrifft alle Struk­turen bis hin zu einem Rück­gang der knöchernen Substanz des Gesichts­schä­dels. Neben äußeren Faktoren wie Licht­ein­wir­kung und Life­sty­le­fak­toren spielt die Veran­la­gung eine Haupt­rolle bei der Alte­rung des Gesichtes. So kann es passieren, dass Eigen­wahr­neh­mung und Spie­gel­bild sich nicht mehr entspre­chen und der Wunsch nach einer Korrektur der Alters­er­schei­nungen entsteht.

 

Es exis­tieren viele Tech­niken und Möglich­keiten zur Korrektur des alternden Gesichtes, von denen ein Face­lift nach wie vor den größten Effekt erzielen kann und die längste Halt­bar­keit aufweist. Mitt­ler­weile exis­tieren viele Vari­anten und Ausprä­gungen dieser Opera­tion, wobei das große komplette Face­lift im Laufe der Jahre an Rele­vanz verloren hat. Hier ist es sehr wichtig, dass die Verän­de­rungen in Ihrem Gesicht genau analy­siert und die jeweils passende Behand­lung dafür gewählt wird. Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde ausführ­lich zu den verschie­denen Möglich­keiten und erstellen gemeinsam einen indi­vi­du­ellen Behand­lungs­plan für ein opti­males und lang anhal­tendes Ergebnis. Sie erhalten dann auch eine genaue Aufstel­lung der entste­henden Kosten.

Behandlung-Dauer
Dauer:

2–5 Stunden je nach Umfang

Narkose
Narkose:

in den meisten Fällen Voll­nar­kose auf Wunsch Lokal­an­äs­thesie möglich

Stationaer
Klinikaufenthalt:

1–3 Nächte stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kühlung, Tragen einer Kompres­si­ons­maske, Fadenzug nach 7–10 Tagen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach ca. 3 Wochen

Sport
Sport:

nach 6 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

ca. 10–15 Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach 4 Monaten

Falten­be­hand­lung

Die Ausprä­gung der Falten­bil­dung hängt von verschie­denen Faktoren ab. Neben der Veran­la­gung spielen dabei äußere Einflüsse wie Sonnen­ein­strah­lung und die Lebens­füh­rung (z.B. Rauchen) eine Rolle. Man unter­scheidet dyna­mi­sche Falten, welche an die mimi­sche Musku­latur gebunden sind, und Falten, welche vorge­ge­benen anato­mi­schen Struk­turen entspre­chen (z.B. Naso­la­bi­al­falte). Beide Formen können durch opera­tive oder minimal-inva­sive Methoden erfolg­reich behan­delt werden.

 

Durch die Injek­tion von Botu­linum in die mimi­sche Musku­latur kommt es zu einer vorüber­ge­henden Funk­ti­ons­min­de­rung des Muskels bis hin zur voll­stän­digen Beru­hi­gung. Dadurch bilden sich die Falten zurück, die durch die Anspan­nung des Muskels entstanden sind.

 

Die Behand­lung mit Botu­linum ist bei korrekter Indi­ka­tion und Anwen­dung sehr effektiv und dabei risi­koarm. Der Effekt dauert ca. 4–6 Monate an und ist somit nicht dauer­haft.

 

Das oft genannte “masken­hafte” Aussehen, das viele Pati­enten befürchten, entsteht bei korrekter Indi­ka­tion und Behand­lung nicht. Die Indi­ka­tionen sind bis auf wenige spezi­elle Ausnahmen auf das obere Gesichts­drittel begrenzt, so dass beispiels­weise die Musku­latur, die das Lachen erzeugt, nicht behan­delt wird. Abschre­ckende Beispiele von Promi­nenten sind in der Regel auf einen über­trie­benen Einsatz von Füll­ma­te­ria­lien zurück­zu­führen. Auch die Annahme, die mit Botu­linum behan­delten Gesichts­areale seien für die folgenden Monate taub, entspricht nicht der Wirk­lich­keit.

 

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde zur effek­tiven Falten­be­hand­lung mit Botu­linum und erstellen mit Ihnen gemeinsam einen indi­vi­du­ellen Behand­lungs­plan. Sie erhalten dann auch eine genaue Aufstel­lung der Kosten.

Behandlung-Dauer
Dauer:

15–30 Minuten

Narkose
Narkose:

nicht notwendig

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

kurze Kühlung

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

sofort

Sport
Sport:

sofort

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

ca. 3–6 Monate

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 2–3 Tagen

Hyaluron­säure Filler

Zwei der Haupt­fak­toren bei der natür­li­chen Alte­rung des Gesichtes sind der Rück­gang von Volumen und das Absinken des Volu­mens. Dadurch entstehen beispiels­weise an den Wangen Volu­men­de­fi­zite, während im unteren Gesichts­drittel unge­wolltes Volumen entsteht (“Hams­ter­bäck­chen”).

 

Um diese Volu­men­de­fi­zite und ‑verschie­bungen zu korri­gieren, wurden zahl­reiche Füll­ma­te­ria­lien entwi­ckelt, von denen heut­zu­tage dieje­nigen auf Hyaluron­säu­re­basis den Stan­dard darstellen. Hyaluron­säure kommt in unserem Körper natür­lich vor und dient u.a. als Wasser­spei­cher. Die verwen­deten Filler bestehen aus synthe­tisch herge­stellter Hyaluron­säure und sind gut verträg­lich. Wie die körper­ei­gene Hyaluron­säure, wird aber auch das synthe­ti­sche Produkt vom Körper langsam abge­baut.

 

Mit Fillern können verloren gegan­genes Volumen und abge­sun­kene Struk­turen bis zu einem gewissen Grad wieder aufge­füllt und ange­hoben werden. Ebenso können einzelne Areale im Gesicht betont und damit ein spezi­eller Look erzeugt werden.

 

Hierbei ist es sehr wichtig, dass in einem ausführ­li­chen Gespräch die Wünsche der Pati­en­tinnen und Pati­enten analy­siert und die Möglich­keiten der Korrektur gemeinsam erör­tert werden. Ein über­mä­ßiger und nicht sach­ge­rechter Einsatz von Fillern kann zu einem aufge­dun­senen, masken­haften Aussehen führen, das wohl jeder schon in den Medien gesehen hat. Es ist daher entschei­dend, dass Ihrem Behandler neben den Füll­ma­te­ria­lien auch andere Methoden (z.B. Face­lifts) zur Verfü­gung stehen, damit er die für Sie opti­male Methode wählen kann und nicht die Grenzen der Indi­ka­tion für Filler über­schreiten muss.

 

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde ausführ­lich zu den nicht opera­tiven und opera­tiven Möglich­keiten und erstellen gemeinsam einen genauen Behand­lungs­plan. Sie erhalten dann auch eine genaue Kosten­auf­stel­lung.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–60 Minuten

Narkose
Narkose:

bei Bedarf Betäu­bungs­creme

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

kurze Kühlung

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

sofort

Sport
Sport:

nach 2 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

ca. 6–12 Monate

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 2–3 Tagen

Brust

Verständnis des Schönen und Begeis­te­rung für das Schöne sind eins. — Marie von Ebner-Eschen­bach

 

Ob der Wunsch nach Vergrö­ße­rung oder Verklei­ne­rung, Straf­fung oder Verän­de­rung der Form sowie auch die Rekon­struk­tion der Brust — verschie­dene Eingriffe und Vorge­hens­weisen können dazu beitragen, ein makel­loses Erschei­nungs­bild der Brust zu erschaffen. Nach einge­hender und auf Sie abge­stimmter Diagnose entwi­ckeln wir in Absprache mit Ihnen einen auf Sie und Ihre Wünsche zuge­schnit­tenen Behand­lungs­plan, der Ihren Traum von der perfekten Brust erfüllt. Die Brust­ver­grö­ße­rung ist einer der belieb­testen Eingriffe bei Frauen. Obwohl dieser Eingriff sehr oft durch­ge­führt wird, ist die indi­vi­du­elle Planung mit der Pati­entin entschei­dend. 

Brust­ver­grö­ße­rung mit Implantat

Die Vergrö­ße­rung der weib­li­chen Brust mit Sili­kon­im­plan­taten ist die am häufigsten durch­ge­führte Methode und eine der häufigsten ästhe­ti­schen Opera­tionen. Da die weib­liche Brust indi­vi­duell sehr verschieden ist, kommt der genauen Unter­su­chung und indi­vi­du­ellen Bera­tung durch Ihren Plas­ti­schen Chir­urgen eine beson­dere Bedeu­tung zu. Neben der Wahl der Größe, der Form, der Art und Konsis­tenz des Implan­tates spielt die Posi­tio­nie­rung des Implan­tates zu Brust­muskel und Drüsen­ge­webe eine entschei­dende Rolle für ein dauer­haft schönes Ergebnis. Der große Vorteil der Brust­ver­grö­ße­rung mit Implan­taten ist die gute Vorher­seh­bar­keit des Ergeb­nisses. Unmit­telbar nach der Opera­tion können Sie sich bereits über die blei­bende Verän­de­rung freuen.

 

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde ausführ­lich und ermit­teln mit Ihnen gemeinsam die rich­tige Methode, um Ihr Wunsch­er­gebnis zu errei­chen. Wir verwenden dabei ausschließ­lich Produkte eines inter­na­tional führenden deut­schen Herstel­lers, die CE-zerti­fi­ziert sind.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–60 Minuten

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Stütz-BH für 2 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigen­fett

Neben der Vergrö­ße­rung mit Implan­taten ist die Methode der Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigen­fett mitt­ler­weile ein Stan­dard­ver­fahren der Brust­chir­urgie. Hierbei wird an einer Körper­stelle, meist am Bauch oder den Ober­schen­keln, Fett abge­saugt, aufbe­reitet und in der glei­chen Opera­tion zur Vergrö­ße­rung in die Brust inji­ziert. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass nur körper­ei­genes Mate­rial verwendet wird und das Risiko einer Kapsel­fi­brose, wie es bei Sili­kon­im­plan­taten besteht, ausge­schlossen ist. Da einige der trans­plan­tierten Zellen wieder vom Körper abge­baut werden, kann ein dauer­haftes Ergebnis nicht exakt vorher­ge­sagt werden. Außerdem ist die Menge des trans­plan­tierten Fett­ge­webes limi­tiert, so dass die Zunahme des Volu­mens in der Regel auf eine halbe Körb­chen­größe  limi­tiert ist.

Behandlung-Dauer
Dauer:

60–90 Minuten

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Stütz-BH für 2 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

KEINE VERMUTUNGEN MEHR

 

Mit der eve 4.0 3D-Tech­no­logie by Crisalix simu­lieren wir verschie­dene Möglich­keiten und Sie wählen Ihren Favo­riten.

Brust­ver­klei­ne­rung

Neben ästhe­ti­schen Gründen spielen oft auch gesund­heit­liche Gründe wie Rücken- und Nacken­schmerzen sowie Haut­pro­bleme eine Rolle bei der Entschei­dung für eine Brust­ver­klei­ne­rung.  Entspre­chende Eingriffe werden sehr häufig durch­ge­führt, bekommen aber in den Medien deut­lich weniger Aufmerk­sam­keit als die Brust­ver­grö­ße­rung. Bei der Entschei­dung für die rich­tige Technik und den Narben­ver­lauf spielen neben dem Ausgangs­be­fund die Wunsch­größe, die Drüsen- und Haut­be­schaf­fen­heit sowie die Posi­tion der Brust­warze eine wich­tige Rolle. Der indi­vi­du­elle Behand­lungs­plan wird im Rahmen einer ausführ­li­chen Bera­tung in unserer Sprech­stunde für Sie erstellt.

Behandlung-Dauer
Dauer:

2–4 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Stütz BH für 4 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Brust­straf­fung

Nach einer Gewichts­ab­nahme, Schwan­ger­schaft oder im Alter kann es zu einer Abnahme des Brust­vo­lu­mens mit hängender Brust kommen. Wir können Ihnen wieder zu einer schönen Brust verhelfen. Bei ausrei­chend rest­li­chem Brust­vo­lumen erfolgt eine Straf­fung der Ober­fläche ähnlich wie bei einer Brust­ver­klei­ne­rung, jedoch ohne Entfer­nung von Drüsen- und Fett­ge­webe. Zusätz­lich kann eine Vergrö­ße­rung des zu kleinen Volu­mens durch Einlage eines Implan­tates oder Lipo­fil­ling erfolgen.  Über die indi­vi­du­elle Technik infor­mieren wir Sie gerne in der Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

2–4 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Stütz BH für 4 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

10–15 Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Korrektur von Fehl­bil­dungen

Meist leiden vor allem junge Pati­en­tinnen unter einer Fehl­bil­dung der Brust. Ursache sind neben Asym­me­trien häufig schlauch­för­mige Defor­mie­rungen oder eine einseitig fehlende Brust­drüse (Amazo­nen­syn­drom), teil­weise mit fehlendem Brust­muskel (Poland­syn­drom). Hier ist zur Korrektur häufig eine Kombi­na­tion aus Straf­fung und Vergrö­ße­rung sowie Verklei­ne­rung der Gegen­seite erfor­der­lich. Gerne erstellen wir mit Ihnen ein indi­vi­du­elles Behand­lungs­kon­zept.

Behandlung-Dauer
Dauer:

2–4 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Stütz BH für 4 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Brust­war­zen­kor­rektur und ‑rekon­struk­tion

Die Brust­warze ist der ästhe­ti­sche i‑Punkt der Brust. Bereits kleine Abwei­chungen der Norm wie einge­zo­gene Schlupf­warzen, zusätz­liche Brust­warzen oder unna­tür­lich große Brust­warzen können als störend und belas­tend empfunden werden. Durch chir­ur­gi­sche Maßnahmen können sowohl die Form als auch die Größe korri­giert werden. Auch nach voll­stän­diger Entfer­nung der Brust­warze und des Warzen­hofes können wir helfen und beides mit Eigen­ge­webe in einem kleinen Eingriff wieder herstellen. Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–60 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Schutz­ver­band für 2 Wochen, dann Faden­ent­fer­nung

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Männ­liche Brust (Gynä­ko­mastie)

Bereits im Mittel­alter wurden Methoden zur opera­tive Korrek­turen der vergrö­ßerten männ­li­chen Brust veröf­fent­licht. Leider gilt diese sehr störende Verän­de­rung in der Öffent­lich­keit immer noch als ein Tabu­thema. Bei der vergrö­ßerten Männer­brust unter­scheidet man zwischen einer vergrö­ßerten Brust­drüse (Gynä­ko­mastie) und einer reinen Fett­ein­la­ge­rung (Lipo­mastie oder Pseu­do­gy­nä­ko­mastie). Bei der Gynä­ko­mastie sollte zunächst eine andere Ursache wie z.B. eine Störung der hormo­nellen Regu­la­tion z.B. durch einen Fach­arzt für Urologie ausge­schlossen werden. Sehr selten kann auch ein männ­li­cher Brust­krebs zu einer meist einsei­tigen Vergrö­ße­rung führen. Deshalb empfehlen wir in der Regel unna­tür­lich vergrö­ßerter männ­li­cher Brust eine Ultra­schall­un­ter­su­chung und eine Mammo­gra­phie. Während der indi­vi­du­ellen, opera­tiven Therapie wird meist eine defi­nierte Menge des Drüsen­kör­pers entfernt und über­schüs­siges Fett­ge­webe abge­saugt. Die Schnitte sind nahezu unsichtbar am Unter­rand des Warzen­hofes. Fragen beant­worten wir gerne in unserer Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

1–2 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kompres­si­ons­mieder für 4 Wochen, Fäden nach 2 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

Dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach ca. 3 bis 4 Monaten

Körperformung

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umge­kehrt: Ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele. — Aris­to­teles

 

Der Wunsch nach einem makel­losen Körper ist so alt wie die Mensch­heit selbst. Dabei ist jedoch das Verständnis von Perfek­tion und Schön­heit sehr indi­vi­duell. So einzig­artig wie Ihre Vorstel­lungen sind auch die körper­li­chen Gege­ben­heiten jedes Menschen, auf die es von Seiten Ihres Plas­ti­schen Chir­urgen fach­lich präzise und einfühlsam einzu­gehen gilt.  Auf dem Weg, Ihr Aussehen mit Ihren Vorstel­lungen in Einklang zu bringen, unter­stützen wir Sie mit allem, was für ein perfektes Ergebnis notwendig ist.

Fett­ab­sau­gung

Die Fett­ab­sau­gung — oder Lipo­suk­tion — ist einer der häufigsten Eingriffe in der Plastischen/Ästhetischen Chir­urgie. Sie dient weniger der gene­rellen Gewichts­re­duk­tion, sondern viel­mehr der Körper­for­mung und Model­lie­rung der Zonen, die sich gegen eine Diät oder Sport resis­tent zeigen. Es können gezielt defi­nierte Areale redu­ziert und geformt werden.

 

Zur Lipo­suk­tion stehen mitt­ler­weile verschie­dene Verfahren zur Verfü­gung, über die wir Sie gerne im Rahmen eines Bera­tungs­ge­sprä­ches ausführ­lich infor­mieren. Wir erstellen nach Analyse Ihrer Wünsche mit Ihnen gemeinsam einen Behand­lungs­plan und Sie erhalten eine indi­vi­du­elle Aufstel­lung der Kosten.

Behandlung-Dauer
Dauer:

abhängig vom Umfang und Anzahl der Zonen

Narkose
Narkose:

Örtliche Betäu­bung kombi­niert mit Dämmer­schlaf oder Narkose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant, bei Bedarf eine Nacht stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kompres­si­ons­wä­sche für 6 Wochen, Fäden nach 10 Tagen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 3–7 Tagen

Sport
Sport:

nach 1 Woche

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft bei bewusster Ernäh­rung

Ziel
Endergebnis:

nach 3–6 Monaten

Bauch­de­cken­straf­fung

Durch Über­ge­wicht, Schwan­ger­schaften sowie im Rahmen der natür­li­chen Alte­rung kann es zu einer Erschlaf­fung der Bauch­decke kommen. Je nach Umfang der Erschlaf­fung exis­tieren verschie­dene Methoden zur Straf­fung der Bauch­decke und Wieder­her­stel­lung einer straffen Silhou­ette (Abdo­mi­no­plastik). Bei weniger ausge­prägten Befunden reicht mitunter eine Mini-Abdo­mi­no­plastik, während für stär­kere Erschlaf­fungen mit mehr über­schüs­sigem Gewebe auch Kombi­na­ti­ons­ein­griffe mit einer zusätz­li­chen Lipo­suk­tion durch­ge­führt werden können. Wichtig ist außerdem die Straf­fung der Bauch­mus­ku­latur mit Anlage eines soge­nannten “inneren Korsetts”, wenn die Musku­latur der Bauch­decke erschlafft ist, was beispiels­weise nach Schwan­ger­schaften häufig der Fall ist.

 

Wir beraten Sie im Rahmen unserer Sprech­stunde ausführ­lich zu den verschie­denen Methoden der Bauch­de­cken­straf­fung und wählen gemeinsam mit Ihnen die für Sie passende Methode für ein opti­males und lang anhal­tendes Ergebnis.

Behandlung-Dauer
Dauer:

1–4 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder 1–3 Tage stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kompres­si­ons­wä­sche für 6 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 6 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach 2–3 Monaten

Ober­schen­kel­straf­fung

Erschlafftes und über­schüs­siges Gewebe an den Ober­schen­keln entsteht häufig nach Gewichts­ver­lust oder auch im Rahmen der natür­li­chen Alte­rung. Hier kann durch eine Straf­fung wieder eine schöne und feste Form der Ober­schenkel erreicht werden. Liegt noch über­schüs­siges Fett­ge­webe vor, wird vor der Straf­fung der Haut noch eine Fett­ab­sau­gung durch­ge­führt. Je nach Ausprä­gung des Über­schusses ergibt sich eine Schnitt­füh­rung im Schritt­be­reich, entlang der Ober­schen­ke­lin­nen­seite oder eine Kombi­na­tion aus beiden Verfahren. Eine Korrektur der soge­nannten „Reiter­hosen“ erfolgt hingegen durch eine reine Fett­ab­sau­gung.

 

Wir unter­su­chen Sie im Rahmen unserer Sprech­stunde und können Ihnen dann die für Sie passende Methode empfehlen. Nach Erstel­lung eines Behand­lungs­plans erhalten Sie dann auch eine genaue Aufstel­lung der Kosten.

Behandlung-Dauer
Dauer:

2–3 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

2–3 Tage stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kompres­si­ons­hose für 6 Wochen, Faden­ent­fer­nung nach 3 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 6 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft bei bewusster Ernäh­rung

Ziel
Endergebnis:

nach 2–3 Monaten

Ober­arm­straf­fung

Nach Gewichts­re­duk­tion oder auch im Rahmen des natür­li­chen Alte­rungs­pro­zesses kann es zu erschlafftem Gewebe an den Ober­armen kommen. Bekannt sind vor allem die “Winke­arme”, wenn beim Abspreizen der Arme über­schüs­sige Haut und Fett­ge­webe an den Ober­armen auffallen. Hier entsteht häufig der Wunsch nach einer Korrektur, die wieder zu einem straffen Haut­mantel führt. Hier ist die genaue Unter­su­chung und Analyse der Beschaf­fen­heit des Gewebes wichtig um das rich­tige Verfahren zu wählen. So kann über eine reine Lipo­suk­tion, eine allei­nige Entfer­nung von Gewebe oder eine Kombi­na­tion aus beiden Verfahren eine Straf­fung der Ober­arme erzielt werden.

 

Gerne beraten wir Sie im Rahmen unserer Sprech­stunde ausführ­lich und erstellen gemeinsam einen Behand­lungs­plan mit Kosten­auf­stel­lung.

Behandlung-Dauer
Dauer:

1–3 Stunden

Narkose
Narkose:

Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder 1 Nacht stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

Kompres­si­ons­wä­sche für 6 Wochen, Fäden nach 2 Wochen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

nach 2 Wochen

Sport
Sport:

nach 4 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

10–15 Jahre

Ziel
Endergebnis:

nach 3 Monaten

Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie erfüllt viel­fäl­tige lebens­wich­tige Funk­tionen und ist zeit­gleich auch entschei­dender Faktor unserer indi­vi­du­ellen Erschei­nung.

 

Unsere Haut ist täglich enormen Belas­tungen und Umwelt­ein­flüssen ausge­setzt und verän­dert sich während des Lebens ständig. Die Plas­ti­sche und ästhe­ti­sche Chir­urgie beschäf­tigt sich in hohem Maße mit der Wieder­her­stel­lung der Haut und bietet hier unter­schied­lichste Tech­niken.

Entfer­nung von Haut­tu­moren

Bei Haut­tu­moren wird zwischen gutar­tigen und bösar­tigen Verän­de­rung der Haut unter­schieden. In der Regel treten die Verän­de­rung mit zuneh­mendem Alter auf, können aber auch ange­boren sein. Zu den häufigsten gutar­tigen Verän­de­rungen zählen Fibrome, Warzen, Blut­schwäm­m­chen, Talg­drü­sen­wu­che­rungen wie bei der Knol­len­nase oder auch Narben nach Verlet­zungen, Athe­rome und Lipome. Gerne bespre­chen wir mit Ihnen die Behand­lungs­mög­lich­keiten. Bei lokalen Beschwerden besteht eine Leis­tungs­pflicht der Kran­ken­kasse, ansonsten sind die Behand­lungs­kosten selbst zu tragen.

 

Bösar­tige Verän­de­rungen der Haut treten meist nach langer Expo­si­tion von Sonnen­licht auf. Häufig handelt es sich um Basa­liome, Plat­ten­epi­thel­kar­zi­nome und Mela­nome. Bei der voll­stän­digen Entfer­nung kann ein größerer Defekt auftreten. Als Fach­ärzte für Plas­ti­sche und Ästhe­ti­sche Chir­urgie sind wir auf die Rekon­struk­tion des entfernten Gewebes mit unter­schied­li­chen Behand­lungs­me­thoden spezia­li­siert.

 

Bösar­tige Haut­tu­more spielen gerade in der älter werdenden Bevöl­ke­rung eine große Rolle. Sollte der Haus­arzt oder Fach­arzt für Derma­to­logie den Verdacht auf eine bösar­tige Haut­ver­än­de­rung haben, welche chir­ur­gisch entfernt werden sollte, werden wir versu­chen, das geeig­nete Verfahren für Sie zu finden. Hierbei kommt es in der Regel zunächst auf die voll­stän­dige Entfer­nung der bösar­tigen Verän­de­rung an. Inwie­weit danach eine Plas­tisch-ästhe­ti­sche Rekon­struk­tion erfor­der­lich ist, bespre­chen wir gerne mit Ihnen in unserer Spezi­al­sprech­stunde.

 

Daneben gibt es viele Haut­ver­än­de­rungen, welche gutartig sind, aber als störend empfunden werden. Diese sollten so scho­nend wie möglich entfernt werden, um später nahezu unsicht­bare Narben zu hinter­lassen. Hier stehen uns als Plas­tisch-Ästhe­ti­sche Chir­urgen verschie­dene Tech­niken zur Verfü­gung.

Über­mä­ßiges Schwitzen (Hyper­hi­drosis) — konser­vativ und operativ

Als Hyper­hi­drosis bezeichnet man über­mä­ßiges Schwitzen, welches häufig in der Achsel und auch an Füßen und Händen auftritt. Betroffen ist ca. 1% der Bevöl­ke­rung. Das Schwitzen wird als sehr unan­ge­nehm empfunden und tritt meist nicht nur in den Sommer­mo­naten auf. In frühen Stadien können Deos oder Cremes eine Austrock­nung der Schweiß­drüsen bewirken. Auch die Therapie mit Boto­li­num­toxin kann durch eine Blockade der Nerven­über­lei­tung auf die Schweiß­drüsen zu einer tempo­rären Linde­rung beitragen. Bei thera­pie­re­sis­tenten oder fort­ge­schrit­tenen Beschwerden kann über einen kleinen Haut­stich mit einer Spezi­al­ka­nüle durch eine Küret­tage eine dauer­hafte Entfer­nung der Schweiß­drüsen durch­ge­führt werden. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambu­lant.

Behandlung-Dauer
Dauer:

45–60 Min.

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

ambu­lante Wund­kon­trollen

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

sofort bei Botu­linum, nach 1 Woche bei Küret­tage

Sport
Sport:

sofort bei Botu­linum, nach 1 Woche bei Küret­tage

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach 24–48h bei Botu­linum, nach 2 Wochen bei Küret­tage

Narben­kor­rek­turen

Nach jeder Verlet­zung von Gewebe entsteht Narben­ge­webe, auch nach opera­tiven Eingriffen. Manche Narben können funk­tio­nell einschrän­kend, schmerz­haft oder auch ästhe­tisch störend sein. Je nach Befund kann eine Narben­kor­rektur mit verschie­densten Tech­niken Linde­rung bringen. Neben der sehr genauen und atrau­ma­ti­schen Naht­technik mit ausge­suchtem Faden­ma­te­rial stehen uns als Plas­ti­schen Chir­urgen auch spezi­elle Lappen­plas­tiken, Fett­un­ter­sprit­zungen oder andere Füll­ma­te­ria­lien zur Verfü­gung.

 

Bei medi­zi­ni­scher Indi­ka­tion wird eine Narben­kor­rektur von den Kassen über­nommen, ansonsten sind die Behand­lungs­kosten teil­weise oder ganz selbst zu tragen. Wir beraten Sie gerne in unserer Sprech­stunde und erör­tern gemeinsam, ob eine Korrektur Ihrer Narbe möglich ist und welche Methode für Sie in Frage kommt.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–120 Minuten

Narkose
Narkose:

je nach Befund Lokal­an­äs­thesie oder Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant, in Ausnah­me­fällen stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

je nach Loka­li­sa­tion spezi­elle Kompres­si­ons­wä­sche und Sili­kon­pflaster

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

befund­ab­hängig sofort oder nach 2–3 Wochen

Sport
Sport:

nach 6–8 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach 3 Monaten

Korrek­turen von Verbren­nungs­folgen

Verbren­nungen der Haut führen je nach Ausmaß und Tiefe der ther­mi­schen Schä­di­gung zu einer ausge­prägten Narben­bil­dung. Diese Narben sind häufig auch funk­ti­ons­ein­schrän­kend, beson­ders über Gelenken und im Gesicht (Mund­öff­nung, Augen­lider). Hier kann mit den Methoden der Plas­ti­schen und Ästhe­ti­schen Chir­urgie eine Funk­ti­ons­ver­bes­se­rung durch Auflö­sung derber Narben­stränge über spezi­elle Lappen­plas­tiken oder Haut­trans­plan­ta­tionen erfolgen.

 

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprech­stunde ausführ­lich zu den Möglich­keiten der Korrektur Ihrer Verbren­nungs­folgen.

Behandlung-Dauer
Dauer:

befund­ab­hängig, es sind auch Korrek­turen über mehrere Teil­schritte möglich

Narkose
Narkose:

je nach Befund Lokal­an­äs­thesie oder Voll­nar­kose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant oder 2–5 Nächte stationär

Nachsorge
Nachbehandlung:

je nach Loka­li­sa­tion spezi­elle Kompres­si­ons­wä­sche für 6–12 Monate

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

befund­ab­hängig nach 2–3 Wochen

Sport
Sport:

nach 6–8 Wochen

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach 3 Monaten

Kryolipolyse

Die Kryo­li­po­lyse ist eine nicht-inva­sive Methode, mit der lokale Fett­de­pots gezielt mit appli­zierter Kälte behan­delt werden können. 

 

Das Verfahren stammt aus den USA und wurde von Wissen­schaft­lern der renom­mierten Harvard Medical School entwi­ckelt. Es wird seit Jahren erfolg­reich einge­setzt. Dabei macht sich die Kryo­li­po­lyse die Kälte­emp­find­lich­keit von Fett­zellen gezielt zu Nutze, die in klini­schen Studien nach­ge­wiesen wurde. 

 

Die Kryo­li­po­lyse ist eine scho­nende Art des Body­formings, bei der das Fett­ge­webe ohne Opera­tion oder Ausfall­zeit behan­delt werden kann.

Ablauf

Die Anwen­dung erfolgt durch morpho­lo­gisch geformte Kälte-Appli­ka­toren, die das Fett­ge­webe mittels Vakuum in den Appli­kator einziehen und ca. 60–70 Minuten kontrol­liert auf Tempe­ra­turen unter­halb des Gefrier­punkts herun­ter­kühlen.

 

Durch ein spezi­elles Kälte­schutz­tuch, welches auf die Haut aufge­legt wird, bleibt diese und das umlie­gende Gewebe stets geschützt.

Vorteile
  • keine Narkose
  • keine Narben
  • keine Ausfall­zeit (Arbeit und Sport am glei­chen Tag wieder möglich)
  • hohe Pati­en­ten­zu­frie­den­heit

 

Wir koope­rieren mit ICE AESTHETIC® und greifen so auf die Erfah­rung sowie das Wissen aus mehreren Zehn­tau­send Behand­lungen zurück.

CRISTAL Pro® Kryo­li­po­lyse – Technik, die den Unter­schied macht

Wir verwenden für die Kryo­li­po­lyse das neue CRISTAL Pro® System.

 

Als Medi­zin­technik-Gerät der Klasse IIa verfügt es über ein ausge­klü­geltes Sicher­heits­system und darf nur von Ärzten betrieben werden. Die entschei­denden Faktoren für einen guten Behand­lungs­er­folg sind neben der korrekten Anwen­dung die Zuver­läs­sig­keit und Qualität des Geräts. Das CRISTAL Pro® System wird in Frank­reich entwi­ckelt und herge­stellt und gilt als Refe­renz in der medi­zi­ni­schen Kryo­li­po­lyse.

 

Weitere Eigen­schaften des Systems

 

  • 7 unter­schied­lich geformte Appli­ka­toren für die Behand­lung von Körper und Gesicht
  • Behand­lung von 4 Körper­zonen gleich­zeitig
  • Gleich­mä­ßige, konstante Kühlung auf Tempe­ra­turen von bis zu –12 °C
  • Medi­zi­ni­sches Produkt der Klasse IIa
  • Klinisch erprobt
  • Herge­stellt und entwi­ckelt in Frank­reich
Behandlung-Dauer
Dauer:

30 — 60 Minuten

Narkose
Narkose:

entfällt

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

keine

Gesellschaft
Gesellschaftsfähig:

sofort

Sport
Sport:

sofort

Haltbarkeit
Haltbarkeit:

dauer­haft

Ziel
Endergebnis:

nach 12 Wochen

Handchirurgie

Die mensch­liche Hand ist ein Wunder­werk und spielte bereits in der Kunst und Geschichte der Antike eine große Rolle. Das ausge­klü­gelte Zusam­men­spiel von Knochen, Sehnen, Muskeln und Nerven ermög­licht ein uner­schöpf­li­ches Reper­toire an Bewe­gungen, mit einer Fein­mo­torik wie sein ein Gold­schmied braucht bis hin zum Frei­klet­tern, bei dem das gesamte Gewicht an einem Finger hängt. Bereits klei­nere Störungen können die Funk­tion beein­träch­tigen. Daher hat sich die Hand­chir­urgie als spezia­li­sierte Diszi­plin seit vielen Jahren etabliert, um den hohen Anfor­de­rungen der komplexen Erkran­kungen und Verlet­zungen der Hand diagnos­tisch und operativ gerecht werden zu können. Die Bezeich­nung Hand­chirurg darf auch nur derje­nige tragen, der die mindes­tens drei­jäh­rige spezi­elle Weiter­bil­dung und eigene Prüfung erfolg­reich absol­viert hat. Im Folgenden gehen wir auf die häufigen Krank­heits­bilder der Hand­chir­urgie ein.

Karpal­tun­nel­syn­drom

Das Karpal­tun­nel­syn­drom ist das häufigste Nerven­kom­pres­si­ons­syn­drom. Die typi­schen Beschwerden sind ein unan­ge­nehmes Krib­beln in Daumen, Zeige- und Mittel­finger. Später kann eine Gefühls­min­de­rung hinzu­treten. Die Diagnose wird anhand Ihrer Beschwerden gestellt und sollte durch eine Unter­su­chung beim Fach­arzt für Neuro­logie bestä­tigt werden.

 

Sobald konser­va­tive Maßnahmen mit abschwel­lenden Medi­ka­menten und einer nächt­li­chen Schie­nen­be­hand­lung keine Besse­rung bringen, sind Sie bei uns genau richtig. Der Nervus medi­anus (Mittel­nerv) ist auf der Höhe des Hand­ge­lenkes unter einem dicken Band einge­engt. In einer ambu­lanten Opera­tion durch­trennen wir dieses Band. Der in der Opera­tion ange­legte Verband wird nach ein bis zwei Tagen gegen ein Pflaster ausge­tauscht, ab diesem Moment können Sie Ihre Hand wieder wie gewohnt waschen. Die Fäden werden nach 14 Tagen gezogen. Bis dahin sind Sie in der Regel arbeits­un­fähig. Die Narbe kann noch für weitere 3 Monate druck­schmerz­haft und verhärtet sein, ist aber voll belastbar.

Behandlung-Dauer
Dauer:

15 Minuten

Narkose
Narkose:

Armbe­täu­bung (Plexus­an­äs­thesie) oder Lokal­an­äs­thesie

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen, evtl. druck­schmerz­haft verhär­tete Narbe für ca. 3 Monate möglich

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 2–3 Wochen

Schnapp­finger (Tendo­va­ginitis steno­sans)

Der “Schnapp­finger” ist eine Volks­krank­heit. Im frühen Stadium treten meist nur Schmerzen am Finger­grund­ge­lenk auf. Später kommt es zu einem Schnappen beim Stre­cken und im fort­ge­schrit­tenen Stadium auch beim Beugen. Sollten die konser­va­tiven Maßnahmen erschöpft sein und die Beschwerden bereits länger bestehen, können wir Ihnen mit einer ambu­lanten Opera­tion helfen. Hierbei wird das betrof­fene Ring­band über der Sehne unter Scho­nung der benach­barten anato­mi­schen Struk­turen durch­trennt. Die Fäden können nach 14 Tagen gezogen werden. In der Regel sind Sie dann wieder arbeits­fähig.

Behandlung-Dauer
Dauer:

15 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen, druck­schmerz­hafte Narbe und lokale Schwel­lung für ca. 3 Monate möglich

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 1–2 Wochen

Rhiz­ar­throse

Die Rhiz- oder Daumen­sat­tel­ge­lenks­ar­throse ist die häufigste Veschleißer­kran­kung aller Hand- und Finger­ge­lenke. Das Gelenk sitzt an der Basis des Daumens als Verbin­dung des ersten Mittel­hand­kno­chens mit dem großen Viel­eck­bein. Die Form entspricht zwei gegen­über­lie­genden Sätteln und ermög­licht dem Daumen diesen großen Bewe­gungs­um­fang. Aufgrund der Belas­tung kommt es hier regel­mäßig zum vorzei­tigen Verschleiß mit Abrieb des Gelenk­knor­pels. Dies führt auf Dauer zu einer schmerz­haften Bewe­gungs­ein­schrän­kung bei Belas­tung. Die Rhiz­ar­throse kann im Früh­sta­dium konser­vativ behan­delt werden. Bei Zunahme der Inten­sität der Beschwerden kann eine Opera­tion mit einer Resek­ti­ons­in­ter­po­si­ti­ons­sus­pen­si­ons­ar­thro­plastik eine deut­liche Linde­rung der Beschwerden bewirken.

Behandlung-Dauer
Dauer:

60 Minuten

Narkose
Narkose:

Armbe­täu­bung (Plexus­an­äs­thesie)

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Gips­schie­nen­ru­hig­stel­lung bis Fadenzug nach 2 Wochen, dann Daumen­schiene für weitere 4 Wochen

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 3 Monaten bei hand­werk­li­chem Beruf, bei Büro­tä­tig­keit früher

Morbus Dupuytren

Die Erkran­kung ist nach dem fran­zö­si­schen Chirurg Baron Guil­laume Dupuytren (1777–1835) benannt. Sie betrifft vor allem Männer und führt zu einer Verhär­tung des Binde­ge­webes in der Hohl­hand. Später kann es zu einer Beuge­kon­traktur der Finger kommen, so dass die Finger nicht mehr gestreckt werden können. Häufig sind Klein- und Ring­finger betroffen. Die Krank­heit ist prin­zi­piell nicht heilbar. In frühen Stadien kann eine Bestrah­lung die Krank­heit eindämmen. Sollten jedoch bereits Funk­ti­ons­ein­schrän­kungen bestehen, können nur opera­tive Maßnahmen helfen. Neben der Entfer­nung des erkrankten Gewebes unter Scho­nung der anato­mi­schen Struk­turen (Parti­elle Fasziek­tomie) gibt es auch die Möglich­keit die derben Stränge zu durch­trennen (Nadel­fas­zio­tomie). Dabei verbleibt jedoch das erkrankte Gewebe und kann weiter wachsen. Für eine indi­vi­du­elle Bera­tung verein­baren Sie einen Termin in unserer Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

Strang­durch­tren­nung 15 Minuten
Stran­g­ent­fer­nung 60–90 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie oder Armbe­täu­bung

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen, bei Bedarf Nacht­la­ge­rungs­schiene für 3 Monate, bei Bedarf Physio- oder Ergo­the­rapie

work
Arbeitsfähigkeit:

nach ca. 2–3 Tagen nach Strang­durch­tren­nung und nach 4–6 Wochen bei Stran­g­ent­fer­nung

Ganglien

Umgangs­sprach­lich wird das Ganglion als Über­bein bezeichnet. Es handelt sich um eine Aussa­ckung der Gelenk­kapsel oder des Sehnen­gleit­ge­webes, die die Beweg­lich­keit einschränken kann. Der Grund für die Entste­hung ist häufig unbe­kannt. An den Endge­lenken kann es durch den Druck auf die Nagel­wachs­tums­zone zu einer Verfor­mung des Finger­na­gels kommen. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine gründ­liche Unter­su­chung. Die Aussa­ckung kann offen oder auch endo­sko­pisch entfernt werden. Trotz normaler Heilung kann es in ca. 20–30% der Fälle erneut zum Wieder­auf­treten des Ganglions kommen. Gerne beraten wir Sie bei einem Termin in unserer Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie oder Armbe­täu­bung

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 2–3 Wochen

Hand­ge­lenks­ar­thro­skopie

Die Hand­ge­lenks­spie­ge­lung erlaubt eine detail­lierte Unter­su­chung des Hand­ge­lenkes und seiner Struk­turen mit einer mini­mal­in­va­siven Methode. Hierzu wird über kleine Haut­schnitte am Hand­ge­lenk eine kleine Kamera in das Hand­ge­lenk geführt. Bei krank­haften Verän­de­rungen kann meist während des Eingriffes eine Therapie mit feinen Instru­menten erfolgen. Je nach Verlet­zung ist eine Ruhig­stel­lung bis zu mehreren Wochen erfor­der­lich. Wir beraten Sie gerne im Rahmen unserer Sprech­stunde zu den Möglich­keiten der Arthro­skopie des Hand­ge­lenks.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–90 Minuten

Narkose
Narkose:

Armbe­täu­bung

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen, bei thera­peu­ti­scher Spie­ge­lung evtl. Kran­ken­gym­nastik oder Ergo­the­rapie

work
Arbeitsfähigkeit:

abhängig vom Umfang der Schä­di­gung und der thera­peu­ti­schen Maßnahmen von 2 Wochen bis mehreren Monaten

Sulcus ulnaris Syndrom

Am Ellen­bogen kann es zu einer dauer­haften Einengung des Ellen­nervs (Nervus ulnaris) in der Ulnaris­rinne im Bereich des “Musi­kan­ten­kno­chens” kommen. Wenn Sie eine Gefühls­min­de­rung am Klein­finger und teil­weise auch am Ring­finger haben, sollte zunächst eine Unter­su­chung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Nervs durch einen Fach­arzt für Neuro­logie erfolgen. Führen konser­va­tive Maßnahmen über einen längeren Zeit­raum zu keiner Besse­rung oder treten bereits Lähmungs­er­schei­nungen der Hand auf, sollte die opera­tive Therapie ange­strebt werden. Wenn sich die Engstelle bestä­tigt, können wir in einer ambu­lanten Opera­tion das dicke Band über dem Nerv über einen Schnitt am Ellen­bogen durch­trennen. In der Regel ist keine Ruhig­stel­lung des Ellen­bo­gen­ge­lenks erfor­der­lich. Gerne beraten wir Sie im Rahmen unserer Sprech­stunde.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30 Minuten

Narkose
Narkose:

Armbe­täu­bung (Plexus­an­äs­thesie)

Stationaer
Klinikaufenthalt:

ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 2–3 Wochen

Rettungs­ope­ra­tionen bei Arthrose

Bei Arthrose handelt es sich um Gelenk­ver­schleiß, bei dem es zum Rück­gang von Gelenk­knorpel und zu einem Reiz­er­guss im Gelenk kommt. Die Ursa­chen kann einer­seits eine ange­bo­rene Dispo­si­tion zur Entwick­lung von Arthrosen in vielen verschie­denen Gelenken sein. Zum anderen entwi­ckeln sich Arthrosen auch viele Jahre nach Verlet­zungen, die zu einer Verän­de­rung der Gelenk­me­chanik geführt haben. Die Beschwerden beginnen meist mit Schmerzen beim Bewegen und können im Verlauf zu einer Schwel­lung und Defor­mie­rung des Gelenkes mit Bewe­gungs­ein­schrän­kung führen.

In unserer Praxis konzen­trieren wir uns vor allem auf den Verschleiß des Hand­ge­lenkes und der Finger- und Daum­en­ge­lenke. Wir sind auf die chir­ur­gi­sche Behand­lung spezia­li­siert, die dann zum Einsatz kommt, wenn konser­va­tive Maßnahmen wie die Therapie mit Schienen und entzün­dungs­hem­menden Mitteln alleine nicht mehr ausrei­chen.
Sollten vor allem Schmerzen im Vorder­grund stehen, welche eine Belas­tung im Alltag nicht mehr ermög­li­chen, können schmerz­lin­dernde Eingriffe (Dener­va­tion) die Funk­tion wieder verbes­sern. Ist es jedoch bereits zu einer Defor­mie­rung der Gelenke gekommen und der Bewe­gungs­um­fang ist deut­lich einge­schränkt, können nur unmit­tel­bare Gelenk­ein­griffe die Funk­tion verbes­sern. Bei den Finger­ge­lenken gibt es die Möglich­keit des künst­li­chen Gelenk­er­satzes, dieses Verfahren wenden wir jedoch nur an Grund- und Endge­lenken der Finger nach Abwä­gung der Vor- und Nach­teile an. Daneben besteht die Möglich­keit einer teil­weisen Einstei­fung (Arthro­dese).

 

Wir beraten Sie gerne in unserer Sprech­stunde zu den Behand­lungs­mög­lich­keiten, die für Sie in Frage kommen.

Behandlung-Dauer
Dauer:

30–120 Minuten

Narkose
Narkose:

Lokal­an­äs­thesie, Armbe­täu­bung oder Narkose

Stationaer
Klinikaufenthalt:

in der Regel ambu­lant

Nachsorge
Nachbehandlung:

Wund­kon­trollen, Fadenzug nach 2 Wochen, ggf. Gips­ru­hig­stel­lung oder früh­zeitig Ergo­the­rapie

work
Arbeitsfähigkeit:

nach 2 Wochen bis mehreren Monaten